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Von Toro Rosso in den Concorde


Grand-Prix-Gewinner Sebastian Vettel sattelt um -
zumindest abseits der Rennstrecke

Sebastian Vettel liebt fahrbare Untersätze - selbst zum Schlafen. Daher ist er froh, wenn er von der Formel-1-Strecke direkt in seinen bequemen Concorde Liner einsteigen kann.

Der 21-jährige Formel-1-Pilot hat in der vergangenen Saison mit seinem Geschick hinter dem Lenkrad für großes Aufsehen gesorgt. Er hat nicht nur seinen ersten Grand-Prix-Sieg nach Hause gefahren, auch bei einigen anderen Rennen konnte er mit Topplatzierungen glänzen. Damit hat er bewiesen, dass in ihm ein Weltklassetalent mit großer Zukunft im Motorsport steckt.

Der jüngste Grand-Prix-Sieger in der Geschichte der Fomel 1 hat eine steile Karriere hinter sich. Im Alter von sieben Jahren startete der Heppenheimer seine Rennkarriere im Kart. Er stieg schnell in die höheren Klassen, die Formel BMW und die Formel 3, auf. Die Erfolge in diesen Rennklassen machten ihn bald zum Formel-1-Testpiloten. 2007 wurde er Stammfahrer beim Team Toro Rosso und steigert seine Leistung seither kontinuierlich.

Sein souveräner Sieg beim Großen Preis von Italien zollt sogar dem siebfachen Weltmeister und Ferrari- Berater Michael Schumacher Respekt ab. "Eine fantastische Vorstellung von Sebastian im Regen. Das war Weltklasse", so der Ex-Formel-1-Pilot nach dem Rennen. "Wir haben heute einen gesehen, der das Zeug zum Weltmeister hat."

Eine Zutat für Vettels Erfolgsrezept sind scheinbar die erholsamen Nächte in seinem aktuellen Quartier, einem Concorde Liner 990, den er während der Rennsaison direkt neben der Strecke parkt. "Ich kann im Concorde besser relaxen als im Hotel, alles ist perfekt auf mich zugeschnitten. Ich habe sämtliche Dinge an Bord, die mir wichtig sind", so der Weltmeister zu seinem weitaus komfortableren Zweitwagen.

Seit 2008 ist die Concorde Reisemobile GmbH aus Aschbach Sponsor des Rennsportlers. Die Verbundenheit mit der Marke besteht allerdings schon länger. Seine Eltern reisten oft mit dem Reisemobil zu seinen Rennen - einem Concorde. So lernte er die "reisemobilen" Vorzüge bereits früh kennen.

Sein eigener Liner ist ihm mittlerweile zu einem zweiten Zuhause geworden, das Vettel - nicht wegen des entfallenden langwierigen Transfers zwischen Rennstrecke und Unterkunft - jedem Hotel bedenkenlos vorzieht: "Der Liner bietet mehr Komfort als jedes Hotel."